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VW ID.1 als VW e-up!-Nachfolger wird erst 2025 auf die Straße kommen

Sebastian Henßler bySebastian Henßler
29. Juli 2020
Lesedauer: 2 Minuten
Sebastian Henßler bySebastian Henßler
29. Juli 2020
Lesedauer: 2 Minuten

© Abbildung(en): Volkswagen AG

Home Elektroauto Hersteller

Gerüchte um weitere Stromer-Modelle unterhalb des ID.3 kommen bei VW einfach nicht zur Ruhe. Die Rede ist von zwei weiteren Modellen, die schon ab weniger als 20.000 Euro zu haben sein sollen. Dabei handelt es sich um einen Kleinwagen in e-up!-Größe (ID.1) und einen kleinen SUV, ähnlich zum T-Roc (ID.2). Zunächst stand für den VW ID.1 das Jahr 2023 zur Markteinführung im Raum. Nun soll sich der Kleinwagen-Stromer verspäten, um zwei Jahre. 2025 soll das E-Auto mit dem Codenamen e-Zzity in Produktion gehen. 2023 gibt es lediglich ein Konzept zu sehen.

Ein Bericht des Carmagazine legt nahe, dass ein e-up! Nachfolger mit zwei Batterievarianten auf den Markt kommen soll. Von 24 kWh und 36 kWh-Akkugröße sei die Rede, letztere soll dem E-Auto eine Reichweite von um die 300 Kilometer ermöglichen. Zur Einordnung, die aktuelle Generation des e-up! bringt es dank neuer Zell-Technologie auf 36,8 kWh (netto 32,3 kWh) Akku-Leistung und eine Reichweite von 260 km nach WLTP. Woher die 40 km mehr Reichweite beim ID.1 reichen sollen ist fraglich, dürfte teilweise durch bessere Aerodynamik sowie effizientere Antriebe erzielt werden.

Der ID.1 wird eine ähnliche Grundfläche haben wie der e-Up, kurze Überhänge sollen einfaches Fahren in der Stadt ermöglichen. Des Weiteren seien Design-Hinweis in Richtung ID.3 zu entdecken. Im Gegensatz zum derzeitigen Mini-Stromer von VW wird der ID.1 auf der kleinen MEB-Plattform aufbauen, nicht mehr auf der Verbrenner-Variante des Up!. Preislich strebe man einen Preis von unter 20.000 Euro an, um das Fahrzeug für den Massenmarkt interessant zu machen.

Der ID.1 wird der kleinste ID in einer elektrischen Baureihe sein, die aus sieben Hauptmodellen besteht. Das nächst höhere Modell, der ID.2, wird der Rivale von VW zum Renault Zoe und Peugeot e-208 sein. Eine Hochleistungs-R-Version des ID.3 ist in der Pipeline. Und das nächste ID-Produktionsmodell ist der ID.4, der auf dem ID-Crozz-Konzept basiert und gegen Ende 2020 erwartet wird.

Quelle: CarMagazine.co.uk – VW ID.1 electric city car: new ‚e-Zzity‘ EV coming in 2025

Sebastian Henßler

Sebastian Henßler

Sebastian Henßler hat Elektroauto-News.net im Juni 2016 übernommen und veröffentlicht seitdem interessante Nachrichten und Hintergrundberichte rund um die Elektromobilität. Vor allem stehen hierbei batterieelektrische PKW im Fokus, aber auch andere alternative Antriebe werden betrachtet.

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10 Comments
Alexandra
Alexandra
5 Jahre zuvor

Oh mann …
ich kann VW’s Strategie ja verstehen, erstmal den Golf, dann den Tiguan, Passat, eben nach den aktuellen Verkaufszahlen.
Aber würde man sich das auf Konzernebene ansehen – sprich die Summen von VW, Seat und Skoda als Massenproduzenten/VolksWagenHersteller – dann vermute ich sieht die Rechnung etwas anders aus.

Wie sind die Verkaufszahlen des Polo/Leon/Fabia – das soll ja wohl der ID.2 werden, wenn der ID.1 UP/Mii/Citigo ist
„der ID.2, wird der Rivale von VW zum Renault Zoe und Peugeot e-208 sein“ – tja VW, die gibt es schon.
Und gerade der Zoe greift diesen Markt ab. Ich will hier keine Werbung für Renault machen, aber das steht so heute auf deren HP
„Sofort verfügbar Der Renault ZOE Das Elektroauto für Deutschland“

Der e-Peugeot bekommt Konzernintern Unterstützung von Opel’s E-Corsa. Letzterer wird über alle Massen gelobt. Opel zurück als Qualitätsprodukt „Made in Germany“ ?! Klar, noch nicht auf einer neuen „nur-für-eauto-plattform“ – so what?

Wenn ich mir momentan einen stromer kaufen will (16% plus Bundeszuschuß), und als Pendler einen Kleinwagen suche, Pech gehabt VW…

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Oliver Probst
Oliver Probst
5 Jahre zuvor

Dafür, dass der eUp 5000 Euro im Konzern verbrennen soll, lassen sie sich reichlich Zeit!

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KaiGo
KaiGo
5 Jahre zuvor

Es ist sicherlich eine ganz einfache Sache. Der ID1 soll für unter 20.000€ kommen. Man kann sich überlegen, dass VW da mit dem ganz ganz spitzen Bleistift rechnen muss um bei dem Preis noch was zu verdienen. Die Marge in dem Segment dürfte sehr klein sein. Deswegen kommen erst die teureren Modelle und die günstigen eher zum Schluss. Vielleicht wartet man auch noch auf fallende Akku Preise um das Auto zum angepeilten Preis anbieten zu können. Ich meine wo sind wir aktuell pro kWh? 150€, wenn das mal reicht. Sind also bei 36kWh schonmal 4800€ für den Akku. Dann noch das Auto drum rum, VW will was verdienen, Händler kriegt auch ne Provision… Naja.

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Strauss
Strauss
5 Jahre zuvor

Chris, weshalb bestellst Du nicht mal einen Container voll Batterien von denen in China?

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Alex
Alex
5 Jahre zuvor

Bei den ins hausstehenden CO2 Strafzahlungen ist es logischer erstmal die grösseren stärker motorisierten
Modelle zu elektrifizieren.Der Hupfer UP liegt eh unter den 95Gr CO2 100Km.
den kann man erstmal so weiterbauen und im Billigsegment immer noch gut verkaufen.

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