• Newsletter
  • Podcast
  • THG-Quote Vergleich
  • THG-Quote Wallbox
  • Testberichte
  • Events
  • Anmelden
  • Registrieren
Elektroauto-News.net
  • News
  • Marken
  • Industrie
  • Politik
No Result
View All Result
Elektroauto-News.net
  • News
  • Marken
  • Industrie
  • Politik
No Result
View All Result
Elektroauto-News.net
No Result
View All Result

Studie: Ab 2027 sind E-Autos billiger als Verbrenner

Wolfgang PlankbyWolfgang Plank
11. Mai 2021
Lesedauer: 3 Minuten
Wolfgang PlankbyWolfgang Plank
11. Mai 2021
Lesedauer: 3 Minuten

© Abbildung(en): shutterstock / Lizenzfreie Stockfoto-Nummer: 539101216

Home Elektroauto News 2021

Elektrisch betriebene Pkw und Transporter werden in Europa spätestens ab 2027 in allen Fahrzeugklassen in der Herstellung billiger als Verbrenner sein. Das hat eine Studie von „Bloomberg New Energy Finance“ (BNEF) ergeben, aus der „ecomento.de“ zitiert. Sollte der Gesetzgeber neue Maßnahmen beschließen, wie etwa strengere CO2-Ziele für Fahrzeuge, könnten batteriebetriebene Fahrzeuge bis 2035 in der gesamten EU 100 Prozent der Neuverkäufe ausmachen, heißt es.

Der Umweltverband Transport & Environment (T&E), der die Studie in Auftrag gegeben hat, ruft die EU dazu auf, die Emissionsziele für dieses Jahrzehnt enger zu fassen und 2035 als Verkaufsende für umweltschädliche Neufahrzeuge festzulegen. Schätzungen von BNEF zufolge werden Elektro-Limousinen der Fahrzeugklassen C und D sowie SUV bereits 2026 genauso preiswert zu produzieren sein wie Benziner, während Kleinwagen (Fahrzeugklasse B) 2027 folgen. Der Studie zufolge werden fallende Batteriekosten und dezidierte Produktionslinien für Elektrofahrzeuge den durchschnittlichen Verkaufspreis senken – selbst ohne Subventionen.

Die Analysten von BNEF warnen, dass attraktive Verkaufspreise und der breite gesellschaftliche Umstieg auf die Elektromobilität von der Entwicklung der Produktionskapazitäten und Absatzzahlen abhängen. Laut T&E ist dies nur mit strengeren CO2-Zielen für Automobilhersteller in diesem Jahrzehnt, einschließlich eines neuen Ziels für 2027, machbar.

Stef Cornelis, Deutschland-Direktor bei T&E, wird wie folgt zitiert: „Der Preis ist nach wie vor eine der größten Hürden, um sich für ein E-Auto zu entscheiden. In nur wenigen Jahren werden E-Autos – auch ohne Kaufprämien – genauso viel kosten wie Benziner. Elektromobilität ist nicht nur ökologisch, sondern auch wirtschaftlich die Technologie der Zukunft. Die Bundesregierung sollte sich uneingeschränkt zur E-Mobilität bekennen, statt an teure E-Fuels im Straßenverkehr zu glauben.“

Elektro-Kleintransporter werden der Studie nach ab 2025 preiswerter sein als Diesel-Modelle, ab 2026 soll das auch für Elektro-Großtransporter gelten. Aktuell betrage der Anteil von E-Varianten an den Transporter-Verkäufen gerade mal zwei Prozent, da die bislang schwachen Emissionsvorgaben Herstellern keine Anreize zur Investition in diesen Bereich böten, heißt es bei T&E. Die EU-Gesetzgeber müssten hier ehrgeizige CO2-Ziele sowie dezidierte Verkaufsquoten für E-Transporter setzen.

Der Anteil von elektrisch betriebenen Pkw und Transportern an den Gesamtverkäufen könnte der Studie zufolge bis 2035 selbst in Ost- und Südeuropa 100 Prozent erreichen, wenn die Gesetzgeber die CO2-Ziele für Fahrzeuge nachbessern und zusätzliche Maßnahmen ergreifen, um dem Markt Anreize für den beschleunigten Ausbau der Ladeinfrastruktur zu bieten. Werde die Entwicklung ohne solche umfassenden Maßnahmen dem Markt überlassen, würden Elektrofahrzeuge in der EU bis 2035 lediglich einen Anteil von 85 Prozent und Elektrotransporter von 83 Prozent am Gesamtabsatz erreichen, so die Analysten. Das Ziel der EU, bis 2050 Netto-Null-Emissionen zu erreichen, wäre damit verfehlt.

Die EU-Kommission sollte im Juni, wenn sie strengere CO2-Ziele für Fahrzeuge in der EU vorschlagen wird, ein Verkaufsende von Verbrennern festlegen, so T&E. Vergangenen Monat hätten 27 große europäische Unternehmen die EU-Gesetzgeber aufgerufen, 2035 als Verkaufsende für neue Pkw und Transporter mit Verbrennungsmotor festzusetzen. Einer kürzlichen Umfrage zufolge unterstützten 63 Prozent der Stadtbewohner in Europa ein Verbot ab 2030. Mindestens sieben Automobilhersteller und zehn europäische Länder hätten Pläne verkündet, den Verkauf konventionell betriebener Fahrzeuge auslaufen zu lassen. „Ohne eine verbindliche Festlegung der EU könnten diese Fristen freiwillig oder schlimmstenfalls schwer durchsetzbar bleiben“, glaubt man bei T&E.

Quelle: ecomento.de – Studie: Elektrofahrzeuge bis 2027 in allen Fahrzeugklassen preiswerter als Benziner

Wolfgang Plank

Wolfgang Plank

Wolfgang Plank ist freier Journalist und hat ein Faible für Autos, Politik und Motorsport. Tauscht deshalb den Platz am Schreibtisch gerne mal mit dem Schalensitz im Rallyeauto.

Abonnieren
Anmelden
Benachrichtigen bei
guest
guest
9 Comments
Djebasch
Djebasch
5 Jahre zuvor

Selbst wenn das Verbrenner aus beschlossen wird , solange die Förderungen vorhanden sind werden die Hersteller keinen Grund sehen die Preise Großartig zu senken…
Interessant wird es nur wenn Tesla seine neuen Batterien herausbringt und diese wirklich sehr günstig zu Produzieren sind…
Denn Tesla hat bisher durch seine schnelle Preispolitik immer dafür gesorgt das der Markt ins Schwitzen kommt…

5
-4
Antworten
Antworten anzeigen (1)
Dagobert
Dagobert
5 Jahre zuvor

Das halte ich doch für sehr gewagt. Bei eingeschränkter Reichweite vielleicht. Das ist dann aber nicht mehr die gleiche Fahrzeugklasse.

„Der Umweltverband Transport & Environment (T&E), der die Studie in Auftrag gegeben“

Alles klar: Der Auftraggeber einer Studie sagt oft mehr über sie aus, als der Inhalt.

0
0
Antworten
Dietrich Schneider
Dietrich Schneider
5 Jahre zuvor

E-Autoswerden bis 2027 nur dann wettbewerbsfähig und preiswerter als Benziner sein, wenn die Batterieentwicklung hinsichtlich Energiedichte und Preis eine Batterie mit einer Kapazität von mindestens 100 kWh für ein Fahrzeug der Golf/Focus Klasse ermöglicht.

2
0
Antworten
Titan
Titan
5 Jahre zuvor

Sooo lange wird das nicht dauern, da kommen andere Player notfalls und verdrängen die ETABLIERTEN, außer deren Lobbyisten verbieten Konkurrenz! Aber wer diese TRicksereien bei CO2, NOx und Lärm durchgeboxt hat, schafft auch das, wenn die Zivilgesellschaft nicht vorher rebelliert …

4
-3
Antworten
Hannes Bader
Hannes Bader
5 Jahre zuvor

Wahrscheinlich haben die Autoren recht, dass es vielleicht schon ab 2027 billiger ist sich beim Neuwagenkauf für ein Elektroauto zu entscheiden. Meiner Meinung nach aber nicht deshalb, weil das Elektroauto dann billiger angeboten wird, sondern weil die Kosten für das Fahren eines Verbrenners überproportional steigen. Wenn die Flottengrenzwerte weiter sinken, wird es durch die Quersubventionierung der Elektroautos nicht mehr gelingen diese einzuhalten. Mann kann dann auch die zu entrichtenden Strafzahlungen einfach auf den normalen Kaufpreis der Verbrenner aufschlagen und verringert damit den Abstand zum Elektroauto ohne den Preis des E-Autos abzusenken. Dazu kommt, dass der Strompreis weniger oder überhaupt nicht steigt im Vergleich zu den Kraftstoffkosten, weil Strom eben auch nicht getrennt werden kann in Fahr- und Haushaltsstrom (außer an Ladesäulen), wie das bei Diesel und Heizöl möglich ist. Alles in allem führt dann die Wirtschaftlichkeitsrechnung in Geld dazu, dass sich immer mehr oder alle für ein Elektroauto entscheiden. Die CO2-Rechnung hingegen sieht ganz anders aus. Wir werden unseren CO2-Kredit, der bereits völlig überzogen ist, damit weiter überziehen, durch die energieintensivere Produktion der Autos und durch die auf Verbrennung basierende Stromerzeugung. Das alles passiert dann auf einem deutlichen höheren Preisniveau als heute. An eine deutliche Absenkung der Preise für in Gebrauchstauglichkeit gleichwertige Elektrofahrzeuge kann ich nach derzeitigem Stand der Technik nicht glauben. Das wird erst möglich sein, wenn Materialien die billig und in großer Menge zur Verfügung für Akkus verwendet werden. Lithium und Kobalt gehören nicht dazu. Das sieht man an der Preisentwicklung für diese Rohstoffe. Schade, dass das Thema sauberer Energieerzeugung nicht als erstes behandelt wird, um dann E-Autos wirklich sauber zu machen. Ein E-Auto kann nur mit sauberem Strom sauber sein. Ansonsten wird das nichts.

3
0
Antworten

Ähnliche Beiträge

Related Posts

USA-IRA
Elektroauto News 2023

USA: Wann ein E-Auto die Steuergutschrift nach IRA erhält

5. April 2023
0
Analyse: EU hat dringenden Nachholbedarf beim Ausbau der Ladeinfrastruktur
Elektroauto laden

Analyse: EU hat dringenden Nachholbedarf bei Ladeinfrastruktur

5. April 2023
0
E-Fuel-pkw-lkw
Automobilindustrie

Fraunhofer ISI: E-Fuels nicht sinnvoll bei Pkw und Lkw

4. April 2023
0
wjarek / Shutterstock / 1309740277
Elektroauto News 2023

Umweltbonus: Ein Subventionsbetrug, der keiner ist?

3. April 2023
0
    • teilen 
    • teilen 
    • teilen 
    • teilen 
    • merken 
    • E-Mail 
    Nächste Meldung
    Kaum E-Autos in den neuen Bundesländern

    Kaum E-Autos in den neuen Bundesländern

    Elektroauto-News

    Elektroauto-News.net präsentiert seit März 2011 Meldungen aus dem Bereich Elektromobilität. Mit täglichen News zu aktuellen und zukünftigen Elektrofahrzeugen ermöglichen wir dir eine schnelle Information zu allen wichtigen Themen.

    AKTUELLE THEMEN

    Elektroauto-Vergleich
    Tesla
    Interview
    Shorts
    Events
    Ladekarten vergleichen
    Podcast
    Vergleich THG-Quote
    THG Wallbox

    Unternehmen

    • Podcast
    • Mediadaten
    • Werbung buchen
    • Wir über uns

    NEWSLETTER

    © 2026 Alle Rechte vorbehalten - Elektroauto-News.net

    Privatsphäre-Einstellungen ändern / Datenschutz / Impressum
    No Result
    View All Result
    • Alle News
    • Marken
    • Industrie
    • Testberichte
    • Politik
    • Events
    • Newsletter
    • Podcast
    • THG-Quote – E-Auto
    • THG-Quote – Wallbox
    • Anmelden
    • Registrieren

    © Alle Rechte vorbehalten - Elektroauto-News.net
    Datenschutz · Impressum

    Willkommen zurück!

    Melde dich in deinem Konto an:

    Passwort vergessen? Registrieren

    Erstelle dir ein Konto!

    Bitte hinterlege deine Daten, um ein neues Nutzerkonto bei Elektroauto-News.net zu erstellen:

    *Mit deiner Registrierung erklärst du dich mit unseren Nutzungsbedingungen einverstanden und bestätigst, dass du unsere Datenschutzbestimmungenzur Kenntnis genommen hast.
    Alle Felder sind Pflichtfelder. Anmelden

    Passwort zurücksetzen

    Bitte gib deinen Benutzernamen oder deine E-Mail-Adresse ein, um das Passwort zurückzusetzen:

    Anmelden

    Deine Anmeldung zum Newsletter:
    Ein letzter Schritt fehlt noch.

    Vielen Dank für deine Anmeldung zum Newsletter von Elektroauto-News. Du erhältst in Kürze eine E-Mail, in der sich ein Link zur Freischaltung deiner E-Mail-Adresse befindet. Erst durch die Bestätigung des Links dürfen wir deine E-Mail-Adresse zum Versand unseres Newsletter freischalten (Double-Opt-In).

    wpDiscuz
    9
    0
    Deine Meinung würde uns sehr interessieren. Bitte kommentiere.x
    ()
    x
    | Antworten