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Tesla enthüllt Model S Plaid: 840 km Reichweite bei 320 km/h Höchstgeschw.

Sebastian Henßler bySebastian Henßler
18. Januar 2021
Lesedauer: 2 Minuten
Sebastian Henßler bySebastian Henßler
18. Januar 2021
Lesedauer: 2 Minuten

© Abbildung(en): Symbolbild | Andrei Kholmov / Shutterstock.com

Home Elektroauto Hersteller

Bereits im September vergangenen Jahres konnten wir berichten, dass auf der Laguna Seca-Rennstrecke mit einem modifizierten Tesla Model S der Rundenrekord gebrochen wurde. Ein neuer “Plaid”-Antriebsstrang in Verbindung mit einem neuen Chassis-Prototypen hat zum Erfolg des Model S auf der Strecke beigetragen. Schon damals wurde gemutmaßt, dass der “Plaid”-Antriebsstrang Einzug in die Serien-Modelle halten soll. Ein Jahr später ist es nun soweit.

Dabei war die Rede davon, dass der “Plaid”-Antriebsstrang oberhalb des “Ludicrous”-Antriebsstrang platziert wird. Was nun auch geschehen ist. Im Rahmen des Battery-Day von Tesla enthüllte der Tesla-CEO Elon Musk die neue leistungsstärkste Version seiner Flaggschiff-Limousine. Das Elektroauto wird eine Reichweite von über 840 Kilometer, eine Höchstgeschwindigkeit von über 320 km/h und eine Beschleunigung von 0 auf 100 km/h in weniger als 2,1 Sekunden aufweisen.

Mit dem gestrigen Tag hat das Tesla das Fahrzeug – oder zumindest die Spezifikationen des Model S Plaid – vollständig enthüllt und die Bestellmöglichkeiten dafür geöffnet. Es ist bereits im deutschen Online-Shop ab 139.990 Euro vorzufinden. Dafür gibt es ab Ende 2021 die höchste Beschleunigung aller Zeiten von 0 auf 100 km/h und über die Viertelmeile, wie Tesla zu verstehen gibt. Von 0 auf 100 km/h geht es in unter 2,1 s, die Viertelmeile wird in unter 9,0 s absolviert, dank Dreimotor-Allradantrieb.

Musk gab zu verstehen, dass Tesla am vergangenen Wochenende den Model S Plaid-Prototypen auf die Rennstrecke von Laguna Seca zurück gebracht habe. Dabei erzielte dieser eine Rundenzeit von 1:30 Minuten. Im vergangenen Jahr drehte Tesla mit dem Prototyp des Model S Plaid eine Runde in 1:36.55. Anfang dieses Monats schlug Lucid die Zeit des vergangenen Jahres mit dem Prototyp seiner eigenen Top-Performance-Version des Lucid Air mit einer Zeit von 1:33 Minuten. Scheint so, als habe Tesla wieder die Führung inne.

Die Zeiten in denen Tesla zumindest das Model S mehr aus “sentimentalen Gründen als alles andere” produziere dürfte mit dem Tesla Model S Plaid nun auch vorbei sein. Oder!?

Quelle: Tesla / electrek.co – Tesla unveils Model S Plaid: 520+ miles, 200 mph, and 0-60mph in less than 2s

Sebastian Henßler

Sebastian Henßler

Sebastian Henßler hat Elektroauto-News.net im Juni 2016 übernommen und veröffentlicht seitdem interessante Nachrichten und Hintergrundberichte rund um die Elektromobilität. Vor allem stehen hierbei batterieelektrische PKW im Fokus, aber auch andere alternative Antriebe werden betrachtet.

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23 Comments
David
David
5 Jahre zuvor

Nein. Denn wer will so ein Auto? Niemand hierzulande, der es sich leisten kann. Das Fahrzeug selbst ist in die Jahre gekommen, ist optisch nie attraktiv gewesen. Für die Heckpassagiere ist der hohe Fahrzeugboden unangenehm. Für den Fahrer sind die Features nicht attraktiv, es fehlt Apple Car Play/Android Auto und ein Head-Up Display. Augmented Reality wäre nice. Das alles hat der Tesla nicht, dafür weichen Lack, der gerne Farbunterschiede und Flecken aufweist und der Innenraum ist einfach nicht Premium. Vor allem gibt es keinen vernünftigen Leasingdeal mit Kaufrecht, wie das die klassischen Händler anbieten.

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klaus
klaus
5 Jahre zuvor

Bääääääääääm……… Alle Sportwagen Verbrenner im Arsch………. :-)

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rene
rene
5 Jahre zuvor

Unterhalte dich mal mit einschlägigen Model S Fahrern … die werden dir sicherlich nicht beipflichten ;)

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Jürgen
Jürgen
5 Jahre zuvor

Ich fahre ein Model S 100D, der Service ist eine Katastrophe, – jedes mal wenn ich einsteige darf ich warten bis die Systeme hochfahren, toll! An den vorderen Türen dringt in der Waschstraße Wasser ein, lässt sich nicht ändern laut Tesla-Service, wenn man sich die Dichtungen anschaut bekommt man das Grauen. Der Wendekreis eines Sprinters ist besser. Ablageflächen fehlen. Bei 8 verbauten Kameras frage ich mich warum man eine 360° Einparkhilfe nicht hinkriegt. Der Autopilot macht ständig Phantom Bremsungen, das nervt.
Das was einfach toll ist: Die App, damit kann man wirklich alles einstellen. Ebenso die Ladeinfrastruktur in Kombination mit dem Navi, dadurch keinerlei Reichweitenangst, das macht Spaß.
Der E-Techniker (Elektrolurch)

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Stefan R.
Stefan R.
5 Jahre zuvor

Bevor ich eine Plaidversion kaufe, nehme ich lieber einen Top ausgestatten Taycan 4S oder Turbo. Beim Plaid wird bei 180-200 km/h nach max. 10 Minuten auf der Autobahn die gelbe Anzeige aufleuchten und die Performance deutlich nachlassen, wie bei allen P Modellen. Unabhängig davon macht es sowieso keinen Sinn dauerhaft über 150 km/h mit einem E-Auto zu fahren. Ich hoffe die Antriebswellen sind komplett neu entwickelt worden, ansonsten kann man das Auto vergessen. Alle 10.000 km kann man die Antriebswellen tauschen.

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Pete
Pete
5 Jahre zuvor

Betreffend Service muss ich Jürgen zustimmen. Einem Auto dieser Preisklasse unwürdig.
Trotzdem möchte ich mein S 90D nicht mehr hergeben. Es macht Spass und die Vorteile überwiegen, auch nach 4 Jahren noch.

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Christian
Christian
5 Jahre zuvor

Ach es muss auch solche Autos geben. Von höherer Energiedichte würden ja auch kleine Autos wie mein Corsa-e profitieren. Von daher freue ich mich wenn Tesla da immer die Limits pushed.

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MySoul
MySoul
5 Jahre zuvor

Der Normalo-Tesla-Fahrer fährt im Alltag keine 320 kmh, sondern genießt dessen Umweltverträglichkeit bei um die 125 kmh.
Aber er schätzt die überirdische Dynamik beim Spurt, den Sportler in allen Alltagssituationen, die Geräuschlosigkeit und frische Luft ums Fahrzeug.
Er braucht keinen Poserlärm, dicke Auspuffblenden, Kühler wie Straßengullis, rasante Tanksstopps, schalterüberfrachtete Innenräume oder Spaltmassfetichismus.
Wer eMobil fährt mit ordentlicher Technik will nie mehr Verbrenner haben, und dazu gehört halt Tesla.

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Christian
Christian
5 Jahre zuvor

Wenn mein täglicher Weg zur Arbeit 100km Rennstrecke wären, würde ich mir dafür sicher auch nen Porsche kaufen!
Mir wäre nur die Bezeichnung „Turbo“ ziemlich peinlich…

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Stephan Plümer
Stephan Plümer
5 Jahre zuvor

Reichweite Avantador 220km, bin selbst mal einen GL auf der Autobahn gefahren 110km halber Tank weg, Reichweite 240km?! … und schneller ist nun einmal schneller das war schon immer so kannst ja mal mit einem Dragsterfahrer sprechen und nach seiner „Reichweite“ fragen ;o)

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Kersten John
Kersten John
5 Jahre zuvor

Schick, keine Frage!
Aber eine vernünftige Mobilitätsalternative ist so ein Wagen ganz sicher nicht, ebenso wie Porsche Taycan. Mobilitätsalternativen zu den üblichen Verbrennern brauchen massenkompatible Fahrzeuge, eher wie VW ID.3.

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